Stein oder nicht Stein

Der Name Speckstein mag irritieren - klingt er doch eher nach verzehrbarem Material. Vielmehr ist Speckstein aufgrund seiner geringen Härte ein idealer Werkstoff, um damit künstlerisch zu arbeiten.

 

Wikipedia behandelt den Begriff allgemein so:

 

Speckstein (Steatit, Lavezstein, Seifenstein, ital. pietra ollare; franz. pierre ollaire; engl. soapstone) ist ein natürlich vorkommender, massig oder schiefrig auftretender chemischer Stoff, der je nach Zusammensetzung als Mineral oder als Gestein gilt. Sein Hauptbestandteil ist Talk und macht den Speckstein in reiner Form zu einem Mineral. In vielen Lagerstätten treten begleitende Minerale hinzu und haben so eine farbgebende und strukturprägende Wirkung. In diesem Fall spricht man von einem Gestein. Häufig auftretende Sekundärbestandteile sind Magnesit, Serpentine und verschiedene Chlorite. Es gibt Übergangsformen zu Talkschiefer, Talkfels, Grünschiefer und Chloritschiefer.

Speckstein war aufgrund seiner geringen Härte (Mohshärte = 1) und damit leichten Bearbeitbarkeit bereits im Alten Orient, Ägypten, China und Skandinavien ein beliebter Natur- und Werkstein, der überwiegend zu Siegeln, Skulpturen und verschiedenen Haushaltsgegenständen wie Behältern und Kochgeschirr verarbeitet wurde.

Skulptur 1 "Verschlungene Sinnlichkeit"

Skulptur 2 "Lichtgestalten"

 

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